...der Anfang

 

Meine Ausbildung als osteophathische Pferdetherapeutin hat mir den Grundstein vieler anderer Möglichkeiten gelegt.

In erster Linie steht nicht das "Zurechtrücken" von Gelenken, Wirbeln oder ähnlichem sondern vielmehr die Fragen:

  • Wo zeigt das Pferd die Verspannung?
  • Ist es die Ursache oder ist es "nur" das Symptom?
  • Was könnte der Auslöser gewesen sein?
  • Worauf reagiert das Pferd?
  • Was hat sich geändert, bevor das "Problem" auftrat
  • Das Pferd führt durch die Behandlung!

Das Pferd besitzt im Gegensatz zum Menschen noch seinen Urinstinkt, somit reagiert es, wie die meisten anderen Tiere auch, extremst auf Berührung.

Das Abtasten des Pferdes gehört zwar mit zu den Hauptaufgaben - aber wird begleitet durch die Beobachtung des Therapeuten.

Beobachtung von Nüstern, Ohren, Augen, Atmung und auch die Körperhaltung, die sich evtl. verändert.

Hierdurch erkennt der Therapeut die kleinsten Unterschiede zwischen Entspannung und Anspannung, welches für die Behandlung eine sehr wichtige Rolle spielt.

 

In den eingesetzten Gebieten entwickelt sich Wärme und soweit das Pferd es zulässt wird hier auch der Druck erhöht bzw. das Pferd holt sich den erhöhten Druck dadurch, dass es sich gegen den Therapeuten lehnt.

Durch den erhöhten Druck werden auch tiefliegende Gebiete somit auch tiefliegende Fascien mit eingeschlossen, bearbeitet und von Verklebungen gelöst.
Dies bedeutet aber nicht:  Je höher der Druck - desto besser.... ganz im Gegenteil.

Das Pferd nimmt sich den Druck selber und kann so in die Entspannung gehen.


Erkennungsmerkmale: 

Entlastung der Hinterbeine, Lecken, Augen schließen, Gähnen, zucken der Unterlippe bis hin zum "Hängenlassen", Darmgeräusche....

 

Durch das Gähnen und strecken des Kopfes können schon die ersten Blockaden am Genick vom Pferd selber gelöst werden.

Da das Genick eine starke Verbindung zum Ilio-Sakral-Gelenk hat - bekommen wir einen doppelten Effekt. Das Ilio-Sakral-Gelenk (Kreuzbein-Darmbein-Gelenk) wird indirekt mit behandelt.

 

Die Arbeit am Pferd benötigt Ruhe und Geduld.
Somit rechnen Sie bitte mit eine Behandlungsdauer von 1,5 - 2 Stunden.

 

Mobilisationen der Gelenke und Wirbel fließen bei Bedarf mit in die Behandlung ein.

Dies würde ich nach der ersten Behandlung anraten, da ich mit diesen Körperprozessen stark in den physischen und psychischen Pferdekörper eingreife.  Die Muskulatur arbeitet noch nach, Verspannungen lösen sich und können somit auch erst den Wirbel - den sie "festhalten" -  auch wieder "loslassen" - somit reicht hier dann auch die kleinsten Bewegungen um einen Erfolg zu bekommen.